Du und ich - ein Brief an meine große Tochter #1

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Meine kleine Motte,

wenn ich dich so ansehe, dann bist du garnicht mehr so klein.
Um genau zu sein, seit deine kleine Schwester da ist, habe ich das Gefühl dass in deinem Leben jemand gewaltig an der Uhr gedreht hat. Irgendwie schneller, größer, weiter.




Wo ist das kleine Mädchen hin, welches mich zum ersten Mal zur Mama gemacht hat?

Du und ich ... alles irgendwie zum ersten Mal. Zum ersten Mal, diese Liebe spüren. Diesen ganz unbeschreiblichen Zauber. Dieses Staunen, wenn man dieses kleine Wesen, auf das man sich so lange gefreut und vorbereitet hat, in den Armen hält. Aus dem "You and me" deines Papas und mir, ist ein wir geworden. Eine Familie.

Du und ich ... durch den Alltag. Du warst so ein ausgeglichenes Baby, so zufrieden und entspannt. Du hast mir, gezeigt wie es sich anfühlt, Verantwortung zu übernehmen. Und zwar bedingungslos. Nicht für mich. Für jemanden, den man mit jeder Faser seines Körpers beschützen will. Für den man einfach jede Sekunde nur das Beste will.


Du und ich ... ein Abenteuer. Jedem neuem Schritt, jeder neuen Fähigkeit habe ich entgegen gefiebert. Aber auch meine Grenzen hast du mir gezeigt. Grenzen die ich vor dir nicht kannte. Emotional, sowie Körperlich.

Du und ich ... eine Liebe. Eine Liebe die anders ist. Tiefer als alles je da gewesene. Tiefer, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Auch in den Momenten, in denen wir von Zorn,Wut, Trauer, Enttäuschung und Angst überfallen werden, hat sie Bestand. Diese Liebe - hält uns zusammen. Lässt uns vergessen, ruhig schlafen und vertrauen.


Du und ich ... in die Zukunft. Auch hier annährend alles zum ersten Mal. Ich bin glücklich und dankbar dich zur Tochter zur haben und noch so viele Momente mit dir zum ersten Mal erleben zu dürfen. Dich begleiten, halten,anfeuern, ermuntern, trösten, streicheln, ermahnen, küssen, unterstützen und aufmuntern zu dürfen.

Mein kleines großen Mädchen. Du bist so selbständig und klug geworden. Das Kleinkind in dir hat sich unmerklich in Luft aufgelöst. Puff ... einfach weg.
Doch zum Glück gibt es diese Augenblicke. Diese kleinen besonderen Auszeiten, in denen du deine Arme um mich legst. In einer ganz besonderen Art und Weise. Eine Art und Weise in der es nur ein "Du und Ich" gibt. Und da ist sie wieder. Meine kleine Minimotte ♥ ICH LIEBE DICH

Deine Mama






Schnitt Rock: Hedy - in unserem Shop erhältlich
Schnitt Oberteil: eigener Schnitt - aktuell nicht als Ebook erhältlich

You and Me - Du und Ich

So lautet die Aufschrift auf diesem zauberhaftem Stöffchen von Alles für Selbermacher, welchen ich vorab vernähen durfte. "Fine and Friends" - so der offizielle Name - könnt ihr seit heute morgen hier und hier vorbestellen, damit sich diesmal niemand ärgern muss, nichts abbekommen zu haben.





 Wie gefällt Euch der Stoff? Wisst ihr schon was ihr daraus nähen würdet?










Dieses Jahr wird sich nicht belogen – Hello 2016 ...

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Neues Jahr, neues Glück. So oder so ähnlich sah ich jedes Jahr - in Erringung ans letzte Jahr schwelgend - in mein Sektglas. Das neue Jahr wird mein Jahr.

Mehr Sport treiben wollte ich. Gesünder essen wollte ich. Öfter ins Kino gehen und generell mehr Zeit zu Zweit mit meinem Mann verbringen. Zwöfdrillionen kreative Ideen und Projekte wollte ich umsetzen. Dekorieren … oh ja … das ganze Heim umgestalten wollte ich. Ich wollte so viel.

Was passierte mit all den guten Vorsätzen? Letztes, vorletztes und vorvorletztes Jahr?




Es ist viel passiert. Das Leben sozusagen. Es kam dazwischen. Irgendwie immer und ständig.  So oft und voller Tatendrang, dass nicht all zu viel übrig blieb von den guten Vorsätzen der vergangen Jahre.
Denn „wollte“ ist nicht „machen“. Im Prinzip lässt sich durch schlichtes „wollen“ jede Aussage beliebig abändern.

Ich glaube – nein ich weiß - der größte Schweinehund bin ICH bei der ganzen Sache selbst. The Queen of „Ausreden“ sozusagen. 

Wenn mein Mann dies jetzt lesen würde und ihr ihn sehen könntet … Er würde  mir wohl wild nickend und mit diesem „ganz mein Reden“ – Blick beipflichten.

Wo waren wir stehen geblieben … Ach ja: Könnte, müsste, sollte, wollte – und wie ich mich da möglichst kreativ und galant rausrede, um mich selbst auszutricksen … Meine Erkenntnis aus dem Vorsatzdebakel der letzten Jahre und gleichzeitig einer meiner zwei einzigen Vorsätze:

AUSREDEN sind sich SELBST BELÜGEN. Und mal ehrlich, wer will schon gerne belogen werden! Und dann auch noch von sich selbst. Ich nicht. Nicht mehr.
Deshalb SCHLUSS mit den Ausreden. Kein ich will und ich möchte, sondern ein ich „mache“. Und dann lieber einen kleinen Schritt als garkeinen. Dieses Jahr trete ich meinem Schweinehund so richtig in den Hintern. Nehm dich in acht!

Wollt ihr wissen was der zweite Vorsatz ist?

GLÜCKLICH SEIN!

Was Glück für mich ist???
… das WERDE ich Euch in meinem nächsten Blogpost verraten.

Auf ein wundervolles 2016 und bye bye Ausreden






 
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